Kinder sollen sich im Alltag mehr bewegen

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Kinder haben von Geburt an das Bedürfnis sich zu bewegen, die Welt zu entdecken und zu lernen. Eltern, Großeltern und alle Menschen, die die Lebenswelt der Kinder prägen, können diesen natürlichen Bewegungsdrang von Anfang an unterstützen, bewahren oder gemeinsam mit den Kindern wiederentdecken.

Das Projekt „Kinderbewegungsstadt" wird von der Bürgerstiftung mit dem Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (Nifbe) sowie dem Institut für Sport- und Bewegungswissenschaft der OS-Uni durchgeführt. Initiatoren des Projektes sind Dr. Klaus Lang (Bürgerstiftung), Prof. Dr. Renate Zimmer (OS-Uni/nifbe) sowie Dr. Martin Engelhardt (OS-Klinikum). Gefördert wird es u. a. durch die Stiftung zur Förderung des Gesundheitswesens im Gesundheitszentrum Bad Laer.

Die beteiligten Institutionen der Kinderbewegungsstadt setzen sich für eine nachhaltige Vermittlung des Themas Bewegung und gesunde Ernährung ein und wollen Eltern und Kindern durch vielfältige Aktionen Anregungen für eine aktive Gestaltung des Alltags geben. So soll es Ziel sein, dass sich alle Kinder in OS-Stadt von den ersten Lebensjahren an mindestens 2 Stunden am Tag, eingebettet in ihren Alltag, intensiv bewegen.

Viele Zivilisationskrankheiten, die im Erwachsenenalter auftreten, haben ihren Ursprung bereits im Kindesalter. Eine aktive, bewegte Kindheit, die im Erwachsenenalter fortgesetzt wird, beugt möglichen Folgekrankheiten von Bewegungsmangel wie Übergewicht vor.

Projektziel ist auch, ein Netzwerk der Gesundheitsförderung mit den Schwerpunkten Ernährung und Bewegung, z.B. mit den Sportvereinen und Familienbildungsstätten aufzubauen. Bestehende Bewegungsangebote in Osnabrück werden zusammengeführt, so- dass konkrete Schritte erarbeitet werden. Dazu gehören u. a. die Unterstützung von Initiativen „Zu Fuß zur Schule" oder auch die Entwicklung einer Kampagne „Bewegter Sonntag".

Außerdem soll ein „Bewegungskompass" erstellt werden, in dem über Bewegungsangebote für Kinder in der OS-Stadt - angefangen bei Spielplätzen und anderen Bewegungsorten bis hin zu organsierten Bewegungsangeboten in Sportvereinen und auch privaten Initiativen - informiert wird. Eine Broschüre mit Bewegungsideen für den familiären Alltag ist ebenfalls geplant.

Ende Juni organisierte die „Kinderbewegungsstadt" bereits ein großes Bewegungsfest für Kinder und ihre Eltern. 1 500 Besucher nahmen begeistert an der „Spielzeit" teil und verwandelten den Sportplatz an der Jahnstraße in eine bunte Bewegungsmeile mit kreativen Spielideen wie Bratpfannentischtennis, Sockengolf oder Fliegenklatschentennis, um den Familien bewegte Ideen für zu Hause zu vermitteln. Die „Spielzeit" wird im Sommer 2013 wiederholt.

Infos über Tel. 05 41/969 64 10.

                                                                        

Projektleiterin Anja Wege

 

Durch die Förderung täglicher Bewegung möchte das Projekt „Kinderbewegungsstadt" die gesunde Entwicklung von Kindern nachhaltig fördern. PR-Foto

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